Albanien mit spannenden Projekten

Der Industriepark Shkodra

Bis zum Jahr 2015 soll die Stadt Shkodra nach einem Strategieplan der Stadtverwaltung im Einklang mit der Geschichte, Kultur und den Bedürfnissen der Einwohner weiterentwickelt werden. Shkodra ist ein wichtiges Handelszentrum und entwickelt sich derzeit zu einem attraktiven Reiseziel insbesondere für Natur- und Wandertouristen.

Die Errichtung des Industrieparks Shkodra mit einer Fläche von 140 Hektar war ein erster Schritt in der ökonomischen Entwicklung der Stadt. Das Industriegebiet verfügt über viele Vorteile: So bietet das Gelände eine technische Infrastruktur auf westeuropäischem Niveau, ein exzellent ausgebautes Straßennetz, eine stabile und unabhängige Stromversorgung, eine moderne Wasserversorgungsanlage sowie ein Abwassersystem.

Auf der EXPO REAL wurde das Gebiet um das Seeufer Shkodra vorgestellt. Hier sieht die Stadtverwaltung große Chancen für weitere städtische und touristische Entwicklungen.

Neues urbanes Zentrum in Korça

Die Stadt Korça ist Zentrum der gleichnamigen Region mit etwa 360.000 Einwohnern. Sie liegt im Süden Albaniens nahe den Grenzen zu Griechenland und Mazedonien. Hier entwickelte die Bauwirtschaft in den letzten Jahren eine hohe Dynamik. Korça besitzt insgesamt ein großes Wachstumspotenzial.

Ein neuer moderner Wohnkomplex mit einer Fläche von 40.000 Quadratmetern ist in Korça entstanden und kombiniert sowohl gewerbliche als auch Wohn- und Erholungsflächen. Die Projektplanung sieht die Errichtung von 32 Gebäuden mit einer Gesamtfläche von nahezu 64.000 Quadratmetern vor. Von dieser Fläche gehören etwa 18.500 Quadratmeter der Stadtverwaltung und etwa 45.300 Quadratmeter Privatinvestoren.

Nur 500 Meter vom neuen City Center entfernt ist ein 163.000 Quadratmeter großer Sportkomplex geplant, mit vielfältigen Angeboten, Physiotherapie, aber auch Sportgeschäften, Restaurants, Parkbereichen und Grünflächen. Der Sportkomplex in Korça wird die erste Einrichtung dieser Art in Albanien sein.

Tirana

In Tirana werden derzeit verschiedene Projekte forciert: Der Seeufer-Masterplan Tiranas sieht beispielsweise eine neue urbane Wohngegend mit einem Park und öffentlichen Einrichtungen am Ufer des Tirana Sees im Süden der Stadt vor. Geplant ist, auf ökologischer Basis, ein 20 Hektar großes Gebiet mit öffentlichem Raum und Freizeiteinrichtungen zu erneuern. Die Gegend am See ist eine der spektakulärsten in Tirana und zudem nur zehn Minuten Fußweg vom Stadtzentrum entfernt.

Die Wirtschaftszonen liegen links und rechts am Tirana-Durres-Highway. Niederlassungen von beispielsweise Vodafone, BMW oder Porsche, Einkaufszentren und Unternehmen der Baustoff- sowie Nahrungsmittelindustrien haben sich hier angesiedelt. Zudem hat eine der vielen Universitäten von Tirana hier ihren Sitz. Ein weiterer Universitätscampus soll in der Wissenschafts- und Forschungszone entstehen, direkt am Tirana-Fluss im Nord-Ost-Korridor. Noch stehen freie Grundstücke zur Verfügung.

Ein weiteres Projekt stellt der Tirana Logistik Park dar, sechs Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, nahe der Tirana-Durres-Autobahn und des Hafens. Der moderne Logistik-Park weist westeuropäischen Standard auf. Hier sind erstmals vor Abschluss der Bauarbeiten, die Besitzverhältnisse von Grund und Boden geklärt.

Der Skyline Park soll auf einem ursprünglichen Industriegelände mit einer Fläche von 24 Hektar entstehen und hat das Potenzial, das neue Tor zur Stadt Tirana zu werden. Das Programm sieht vor, 50 Prozent der Fläche für Wohnraum und die andere Hälfte für gewerbliche Einrichtungen zu nutzen. Beispielsweise sollen hier ein modernes Konferenzzentrum, ein Museum, ein Theater, ein Einkaufszentrum, Hotels und Geschäfte entstehen.

Ebenfalls in Planung ist das Projekt Tirana East Gate Shopping Mall, knapp vier Kilometer südöstlich von Tirana. Das Einkaufszentrum auf westeuropäischem Niveau bietet über hundert Einzelhandelsgeschäfte und drei Kaufhäuser, zusätzlich über 1.500 Parkplätze. Der voraussichtliche Eröffnungstermin des Zentrums ist für Dezember 2010 angesetzt. Die Toptani Shopping Mall gehört zu den jüngsten Entwicklungen in der albanischen Hauptstadt. Mit Toptani belebt ein neuer multi-funktionaler Komplex das Zentrum der Stadt.

Die North Central Tirana Area liegt an der Nordachse im Skanderbeg Viertel. Das Gelände ist flach, offen und liegt derzeit brach. Im Rahmen des Konzepts einer mehrzentrischen Stadt ist geplant, auf diesem Gebiet ein Geschäftszentrum zu erbauen. Das Gelände umfasst sowohl staatliche als auch private Grundstücke.

Langfristig möchte die albanische Regierung den Immobilienmarkt Albaniens fördern. Eine gute wirtschaftliche Entwicklung, eine gute Verkehrsanbindung sowie politische und gesellschaftliche Stabilität unterstützen dieses Anliegen und sollen Albanien als europäischen Immobilienstandort weiter etablieren.

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