Balkanreise in 8 Tagen

Zielflughafen: Cilipi (Dubrovnik)

Dubrovnik – Mostar – Sarajewo – Bijelo Polje – Podgorica – Centinje – Kotor – Dubrovnik

Dubrovnik, «die Perle der Adria» wurde im 13. Jahrhundert eine der wichtigsten Seestreitkräfte im mediterranen Raum. Trotz eines starken Erdebebens im Jahre 1667 blieben ihre schönen gotischen, Renaissance- und Barockkirchen, Klöster, Paläste und Springbrunnen erhalten. Durch den Krieg in den 1990igern erneut beschädigt, ist die schöne Küstenstadt heute Teil eines Restaurierungsprogramms der UNESCO.

In einem wunderschönen Tal zwischen den hohen Bergen von Herzegowina liegt die Stadt Mostar. Dem Fluss Neretva ist zu verdanken, dass sich innerhalb der recht trockenen Landschaft Herzegowinas eine Stadt entwickeln konnte, und Mostar sehr früh zu einem wichtigen Handelszentrum der Region wurde. Bekannt ist die Stadt vor allem für ihre berühmte Brücke, die im Osmanischen Reich im Jahre 1565 erbaut wurde. Mit dem Bau der Brücke gelang es dem Architekten Mimar Hajrudin das damals Unmögliche möglich zu machen: es entstand ein freitragender steinerner Übergang über den Fluss. Bei der Besichtigung der Stadt stehen die Altstadt, die alte Brücke und die Quelle des Flusses Buna auf dem Programm.

Mit einem örtlichen Reiseleiter besichtigen Sie Sarajewo mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie dem Baščaršija-Platz (Basar), der Begava-Moschee und der Kathedrale. Die Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina ist ein administratives, wirtschaftliches, kulturelles, sowie ein Bildungs- und Sportzentrum. Von der zu Sarajewo zugehörigen Gemeinde Ilidza führt eine beeindruckende 3,5 Kilometer lange Promenade zur Quelle Vrelo Bosne. Die im Jahr 1892 mit 726 Ahorn- und Kastanienbäumen bepflanzte Allee gilt als die schönste des Landes. Im Südwesten Sarajewos entspringt der Fluss Bosna am Fuße des Berges Igman, wohin uns ein Spaziergang führen wird.

In Visegrad besichtigen wir die alte Brücke über den Fluss Drina, die eine Hinterlassenschaft des Großvisiers Mehmed-pasha Sokolović ist. Die in den Jahren 1571 bis 1577 in fernöstlichem Stil erbaute Brücke stellt ein architektonisches Meisterwerk dieser Ära dar.

Zurück in Montenegro führt Sie die Reise weiter nach Bijelo Polje, was soviel bedeutet wie „weißes Feld“. Diesen Namen verdankt die Gemeinde ihrer charakteristischen Landschaft mit vielen Hügeln, Bergen, Flüssen und wunderschöner Flora. Auf dem Weg nach Podgorica durchqueren wir die Moraca-Schlucht und besuchen das Kloster Moraca, eines der imposantesten mittelalterlichen Monumente Montenegros.

Die Hauptstadt Montenegros, Podgorica, besitzt alle Eigenschaften einer modernen europäischen Stadt. Dort wo der Fluss Zeta in die Moraca fließt, findet man heute noch Überreste des antiken Duklja. Podgorica wurde nach dem Berg Gorica benannt, trug aber zwischen 1946 und 1990 den Namen Titograd. Den besten Eindruck vom „alten“ Podgorica erhält man, wenn man den Stadtteil Varos durchstreift. Dieser wird überragt von seinem hohen Glockenturm Sat-kula.

In Centinje, der ehemaligen Hauptstadt Montenegros, besichtigen Sie den ehemaligen Königspalast, das Museum von Njegos und das Kloster. Die kleine Stadt am Fuße des Berges Lovcen ist eine Schatztruhe, gefüllt mit kulturellen und historischen Hinterlassenschaften. Kotor, direkt an einer der schönsten Buchten von Montenegros Küste gelegen, ist eine Stadt der Händler und Seeleute, deren Mauern viele Geschichten erzählen könnten. Die mittelalterliche UNESCO-Stadt aus der Zeit zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert beheimatet zahlreiche faszinierende Monumente.

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