Mazedonien Wiege der Kultur, Land der Natur

Bei Mazedonien denken die meisten Menschen an Alexander den Großen, der sein Reich bis nach Indien ausgedehnt hat. Obwohl das schon 2300 Jahre zurückliegt, bereiste im Juli eine Delegation aus Hundza, einer abgelegenen Provinz im Nordosten Pakistans, in der noch Nachkommen der Mazedonier aus dieser Zeit leben, das Land ihrer Vorfahren. Die Delegation, geleitet von Mir Gansafer Ali Khan, war begeistert von den antiken Stätten wie z.B. Heraklea in der Nähe von Bitola oder in Ohrid, wo ihre Vorfahren lebten, von den Gemeinsamkeiten bei ihren Bräuchen und nicht zuletzt von der Gastfreundschaft, die sie überall in Mazedonien erleben.

Es gibt noch heute zahlreiche herausragende Zeugnisse der Bedeutung Mazedoniens in der neolithischen Periode (10.000 – 3.200 b.C.), der Bronzeperiode (3.200 – 1.200 b.C.), der mazedonischen Dynastie mit Philipp II. und seinem Sohn Alexander dem Großen (800 – 168 b.C.), der römischen (150 b.C. – 400 a.d.), der byzantinischen (400 – 1.400 a.d.) und der ottomanischen Periode (1.400 – 1.900) zu entdecken.

Mazedonien ist aber auch, wie die Hundza-Delegation zeigt, Gegenwart, die durch drei herausragende Ereignisse im vergangenen Jahr gezeigt wird. In Ohrid, dem kulturellen und touristischen Zentrum Mazedoniens, fanden im Juni 2007 das NATO-Forum, im Oktober 2007 ein Treffen der weltweiten Religionsführer und im Mai 2008 ein Treffen von 18 europäischen Präsidenten statt, u.a. mit dem Bundespräsidenten Horst Köhler.

Beleg für die kulturelle Bedeutung Ohrids ist das jährlich stattfindende Ohrid Summer Festival, das am 19. Juli von dem Präsidenten der Republik Mazedonien im antiken Theater in der Altstadt von Ohrid feierlich eröffnet wurde. Star des Eröffnungskonzertes war die amerikanische Opernsängerin Jessie Norman. Das Ohrid Summer Festival dauert bis 20 August. Die zahlreichen Veranstaltungen finden mit über 3.000 Besuchern im antiken Theater und auf zahlreichen Bühnen vor historischen Kulissen in der Altstadt von Ohrid statt.

Faszinierend sind in die Landschaften und die Natur Mazedoniens. Sie umgeben einzigartige antike Stätten wie die Festung in der Höhle von Pesna oder die zahlreichen Klöster in der Umgebung. Archäologen gehen davon aus, dass es noch ungeahnte Schätze zu entdecken und freizulegen gibt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass jährlich im Sommer groß angelegte archäologische Ausgrabungen stattfinden, wie 2007 auf der Festung Kale in Skopje oder 2008 das Projekt „Erneurung der St. Klement Universität – die erste slawische Universität Europas – 10. Jh in Ohrid.“

Ein Mazedonien-Bild ist jedoch ohne einen Hinweis auf die landestypische Küche, lokale Weine und Rakia und nicht zuletzt auf die überall im Land anzutreffende Gastfreundschaft unvollständig.

Es gibt also viele Gründe Mazedonien persönlich kennen zu lernen, sei es im Rahmen einer Busrundreise von Deutschland aus oder in einer kleineren oder größeren Gruppe, die mit dem Flugzeug anreist. Die Vertreter der Agenturen, die auf dieser Website vertreten sind, freuen sich darauf, allen Interessenten individuelle Angebote zu präsentieren, sie zu beraten und schließlich in Mazedonien zu betreuen.

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